Wann und wo lohnt sich ein Blockheizkraftwerk?

Wann und wo sind die Vorraussetzungen für Blockheizkraftwerke ( BHKW ) wirtschaftlich ?

Die Nähe zwischen Verbraucher und BHKW, sowie der Bedarf an Strom und Wärme sind bestimmende Einflusfaktoren zur Entscheidungsfindung.
Gasmotor Natürlich ist die Wirtschaftlichkeit der wesentlichste Punkt bei der Ermittlung zur Verwendung eines Blockheizkraftwerkes.
Deshalb sollte ein BHKW eine hohe Anzahl an Laufstunden erreichen. Aus diesem Grund wird es in der Regel zur Deckung der sogenannten Grundlast eingesetzt.
Je höher die Grundlast der zu versorgenden Verbraucher, desto wirtschaftlicher der Bertieb des BHKW.
Die Wirtschaftlichkeit der Anlage wird - gerade bei geringer Auslastung - noch von weiteren Faktoren stark beeinflusst.
Unter anderem: Wartungskosten, Strombezugspreis, Förderungen, Einkaufspreis, Einsatz eventuell als Kühlanlage für ein Gebäude.

Im Mittelpunkt stehen die Einsatzobjekte für den Betrieb von Blockheizkraftwerken, die einen kontinuierlichen Stromverbrauch und Wärmeverbrauch vorweisen.
Dazu gehören:

Verwaltungsgebäude
• Industriegebäude mit entsprechendem Prozesswärmebedarf
• Nahwärmenetze mit gestreuter Gebäudecharakteristik
• klimatisierte Objekte (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)
• kleine Mehrfamilienhäuser
• kleine Gewerbeobjekte
• Hallenbäder
• Krankenhäuser
• Altenheime
• Biogasanlagen

hier können sehr gute Energiebilanzen erzielt werden.

Biogasanlage

Das Ziel bei der Auslegung von Blockheizkraftwerken (BHKW)

  • Minimierung der eingesetzten Brennstoffe und Reduzierung der Schadstoffemissionen
  • wirtschaftlicher Betrieb des BHKW-Systems

Vorgehensweise bei der Auslegung von Blockheizkraftwerken (BHKW)

  1. Ermitteln des Strom- und Wärmebedarfs für das zu versorgende Objekt
  2. Erstellung eines Lastprofils, welches eine entscheidende Rolle spielt, da das Blockheizkraftwerk in der Regel die Grund- und Mittellast des Wärmebedarfes deckt.
    Ein gleichmäßiger Wärmebedarf mit zeitlich parallel verlaufendem Strombedarf stellt somit den Idealfall für die BHKW-Nutzung dar, da hier lange BHKW-Laufzeiten erreicht werden und der produzierte Strom im Objekt selbst genutzt werden kann.
  3. Simulation des Betriebs vom BHKW und Wirtschaftlichkeitsanalyse.
  4. Ermittlung der erforderlichen thermischen bzw. elektrischen Leistung des BHKW Anhand von Jahresdauerlinien und Tagesganglinien.

    Dipl. Ing. Erich Siara
    Kontakt: info@sv-siara.de

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